Corona Informationen !


„Es gilt jetzt zusammen zu halten, ohne beieinander zu sein.“

Die Lage zum neuartigen Corona-Virus ist Anlass für diese Informationen. Wir handeln in der Gemeinde Elsnig entschlossen und besonnen. Unser vorrangiges Ziel muss es jetzt sein, vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Wir bemühen uns, Sie insbesondere auch über die Homepage der Kommune, aktuell zu informieren.
Meine persönliche Bitte an Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, vermeiden Sie soweit wie möglich soziale Kontakte - helfen und unterstützen Sie sich gegenseitig!

Ihr stellv. Bürgermeister Stefan Schieritz

Musterbescheinigung: Nachweis über Nicht-Inanspruchnahme von / Kit/Schule bei Beantragung von Kindergeld!

Mit dieser Musterbescheinigung zur Beantragung von Kinderkrankengeld kann bestätigt werden, dass eine Betreuungseinrichtung aus Gründen des Infektionsschutzes schließen oder ihren Zugang beschrän- ken musste. Sollten Krankenkassen einen Nachweis durch die Ein richtung verlangen, kann diese Muster- bescheinigung verwendet werden.

Bitte ausschließlich Hotline nutzen!

Landkreis sorgt vor: Corona-Hotline für dringende Verdachtsfälle
Um dringende Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schnell identifizieren zu können, schaltet das Gesundheitsamt des Landkreises Nordsachsen vorsorglich eine Telefon-Hotline. Unter den Rufnummern 03421-758 5555 und 03421-758 5556 sind Mitarbeiter des Amtes ab sofort jeden Tag zunächst von 8 bis 16 Uhr erreichbar, auch am Wochenende.

Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises werden dringend gebeten, die Hotline ausschließlich für begründete Verdachtsfälle zu nutzen. Diese liegen nur dann vor, wenn jemand:

Kontakt mit einer nachweislich an Corona erkrankten Person hatte oder
aus einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet kommt.
Für alle sonstigen Fragen zum Corona-Virus bittet das Gesundheitsamt darum, sich vorzugsweise auf den Webseiten des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales (SMS) und des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu informieren. Dort ist unter www.sms.sachsen.de und www.rki.de rund um die Uhr gesichertes Expertenwissen aus erster Hand abrufbar.

Corona Infos! 

06.01.2021

 

Information zu den Elternbeiträgen für die Kindertagesstätte Neiden „Weinskefrösche“

im Zusammenhang mit der aktuellen Sächsischen Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen

 

Liebe Eltern,

die Kindertagesstätten wurden auf Grund der aktuellen Lage zur Corona-Pandemie ab Mitte Dezember 2020 sachsenweit geschlossen. In den Einrichtungen der Kindertagesstätten ist eine Notbetreuung möglich, wobei durch die Landesregierung die personenberechtigten Berufsgruppen eindeutig in den Anlagen 1 und 2 festgelegt wurden. 

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass die Einrichtung der Kindertagesstätte nur nach diesen Anlagen die Notbetreuung für Ihre Kinder genehmigen kann.

Die Thematik der Elternbeiträge wird gegenwärtig in den sächsischen Ministerien besprochen und wir müssen die endgültigen Entscheidungen der Landesregierung abwarten.

Bis zu dieser Entscheidung sind alle Elternbeiträge entsprechend der Elternbeitragssatzung und gemäß Betreuungsvertrag zum Fälligkeitstermin an die Kommune zu entrichten. Bei Vorliegen einer SEPA-Lastschrift wird der Elternbeitrag zum Fälligkeitsdatum eingezogen.

Bei gesetzlicher Änderung zu den Elternbeiträgen bzw. eventuellen Erstattung durch den Freistaat Sachsen werden diese mit den nächsten Monaten dann automatisch durch die Verwaltung verrechnet.  

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine andere Entscheidung getroffen werden kann. 

 

Stefan Schieritz

Bürgermeister

 

Stand: 06.01.2021





25.10.2020


Landratsamt des Landkreises Nordsachsen
Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie 

https://www.landkreis-nordsachsen.de/f-Download-d-file.html?id=3862





25.10.2020
Amtliche Bekanntmachungen

vom Freistaat Sachsen

https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

01.05.2020 

Elternbeiträge nur bei Nutzung der Betreuungsangebote

Für Eltern, die derzeit keine Betreuungsangebote in Kindertageseinrichtungen, Orten der Kindertagespflege oder Horten nutzen können, fallen bis 24. Mai 2020 auch keine Beiträge an. Nur wer die Notbetreuung für systemrelevante Berufe nutzt, muss dafür auch die entsprechenden Elternbeiträge entrichten.

Auf diese Regelung hatten sich gestern die kommunalen Spitzenverbände mit dem sächsischen Finanzminister verständigt. Die Ausfallkosten tragen Kommunen und Freistaat gemeinsam. Die Finanzierungsregelung ist Teil eines Kommunalpakets, das in den kommenden Tagen abgeschlossen werden soll.

Hintergrund

Aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendigen Schließungen von Betreuungseinrichtungen hatten Landkreise, Städte und Gemeinden sowie die Staatsregierung am 20. März beschlossen, bis 17. April zunächst auch keine Elternbeiträge zu erheben. Auch dann nicht, wenn eine Notbetreuung genutzt werden konnte. Mit der Ausweitung der systemrelevanten Berufe waren ab 20. April 2020 dann Elternbeiträge zu entrichten, wenn Betreuung in Anspruch genommen wurde.

01.05.2020 

Verlängerung

Das Kabinett um MP Kretschmer hat am 30.04.2020 u.a. beschlossen, die Geltungsdauer der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen »Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen«, »Tagespflege (SGB XI)«, »Alten-, Pflegeheime, ambulante Wohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung«, »Werkstätten für Menschen mit Behinderung«, »Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche« bis einschließlich 20. Mai 2020 zu verlängern.

01.05.2020 

Kabinett beschließt weitere Lockerung von Coronabeschränkungen


Das Kabinett hat auf seiner heutigen Sitzung weitere Lockerungen bestehender Coronabeschränkungen und die Öffnung von Einrichtungen beschlossen. Grundlage sind Abstimmungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin. Die Lockerungen setzen die Einhaltung hygienischer Auflagen voraus. Zur Vermeidung von Ansteckungen bleiben die bestehenden Kontaktbeschränkungen im Wesentlichen gültig. Diese Grundsätze gelten für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten.

Um eine Ausbreitung des Virus zu reduzieren oder gar zu verhindern, gilt weiter die Aufforderung, auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das trifft auch für überregionale tages-touristische Ausflüge zu. Erlaubt ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nicht nur wie bisher mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Hausstand lebenden Person, sondern auch mit deren Partnerin oder ihrem Partner. Das gilt auch für die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts.

Dringend empfohlen wird, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckung weiterhin in Geschäften des Einzelhandels und beim Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel.

Alle Versammlungen und sonstigen Ansammlungen von Menschen bleiben untersagt. Ausgenommen sind Zusammenkünfte mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und weiterer fünf Personen zur Begleitung Sterbender. Gottesdienste sind unter Einhaltung der bestehenden Hygienevorschriften und der Abstandsregelung erlaubt. Gestattet sind auch der Besuch von Kitas zur Notbetreuung, von öffentlichen und freien Schulen im Zusammenhang mit der geltenden Allgemeinverfügung sowie der Besuch von Bildungseinrichtungen und Berufsbildungszentren. Erlaubt sind auch ortsfeste Versammlungen unter freiem Himmel mit einer maximalen Teilnehmerzahl von 50 Besuchern und einer zeitlichen Begrenzung auf 60 Minuten. Die Versammlungsteilnehmer müssen einen Mindestabstand von 1,5 Meter zueinander einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr bleiben grundsätzlich geschlossen und untersagt. Die bereits bestehenden Ausnahmen werden erweitert auf Gedenkstätten, Bibliotheken ausschließlich zur Medienausleihe, Archive, Museen, Ausstellungen, Galerien, Ausstellungshäuser und Außenanlagen von Tierparks, Botanischen sowie Zoologischen Gärten. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Öffnen dürfen Fahrschulen. Allerdings dürfen sie noch keine Fahrstunden und praktische Fahrprüfungen für PKW anbieten.

Spielplätze dürfen bei Einhaltung eines speziellen hygienischen Nutzungskonzepts nach Genehmigung durch die Kommune wieder benutzt werden. Auch Außensportstätten sind zur Nutzung wieder zugelassen, wenn Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden.

Die Vorschriften für Geschäfte, Betriebe und Dienstleistungsbetriebe bleiben weitgehend bestehen. Einkaufszentren müssen zur Öffnung Konzepte vorlegen, die mit dem Gesundheitsamt abzustimmen sind. Möbelhäuser dürfen zusätzlich öffnen. Für den Einzelhandel ist weiterhin eine Verkaufsfläche von 800 qm erlaubt, die nunmehr auch durch Absperrung oder ähnliche Maßnahmen geschaffen werden kann. Öffnen dürfen künftig Friseure und artverwandte Dienstleistungen, wenn sie besondere Schutzmaßnahmen für Kunden und Beschäftigte anwenden. Gaststätten, Hotels und Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. Erlaubt sind künftig Dauercamping sowie Ferienwohnungen und Wohnmobile zur Eigennutzung.

Möglich sind wieder Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit einem genehmigten Konzept zur Hygiene und der professionellen Betreuung. Die Besuchsverbote in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben mit den bereits bisher geltenden Ausnahmemöglichkeiten bestehen.

Diese Verordnung tritt am 4. Mai 2020 in Kraft und mit Ablauf des 20. Mai 2020 außer Kraft.

Für Fragen der Bevölkerung ist auch an Wochenende sowie Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr die Hotline 0800 100 0214 besetzt.

01.05.2020

Betreuungsangebote in Kindertagespflege möglich


Betreuungsangebote in der Kindertagespflege sind ab dem 4. Mai wieder möglich. Zudem können nicht nur die Schüler der Abschlussklassen, sondern nun auch die Schüler aller Vorabschlussklassen der Gymnasien, Berufsbildenden Schulen, Oberschulen und Förderschulen ab dem 6. Mai wieder ihre Schulen besuchen. Ebenfalls geöffnet werden die 4. Klassen an Grund- und Förderschulen. Das sieht eine neue Allgemeinverfügung vor, die das Kabinett heute beschlossen hat.
Mit der neuen Allgemeinverfügung ändert sich auch der Anspruch auf Betreuung oder Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen sowie Grund- und Förderschulen. Integrationskinder im Alter vor der Einschulung mit Anspruch auf Eingliederungshilfe haben nun auch Anspruch auf Notbetreuung, wenn die Personensorgeberechtigten die Betreuung auch unabhängig von ihrer beruflichen Tätigkeit nicht leisten können.


Für Schüler der 4. Klassen gibt es neben dem Unterricht auch ein schulisches Betreuungsangebot zu den üblichen Unterrichts- und Betreuungszeiten am Standort der Grund- oder Förderschule im Rahmen der jeweiligen Betreuungsverträge. Im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Schul- und Hortleitung sind unter Beachtung des Infektionsschutzes auch abweichende Regelungen für das Betreuungsangebot zulässig, um unter den gegebenen räumlichen und personellen Voraussetzungen vor Ort die bestmögliche Lösung zu realisieren.


Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 bis 3 sowie Kinder in Kindertageseinrichtungen haben wie bisher einen Anspruch auf Notbetreuung, wenn beide Elternteile in bestimmten Berufsbranchen tätig sind. Die Übersicht der Sektoren mit Anspruch auf Notbetreuung gibt es unter www.coronavirus.sachsen.de. Nur in wenigen Ausnahmefällen besteht auch ein Anspruch auf Notbetreuung, wenn nur ein Elternteil in ausgewählten Bereichen tätig ist und eine Betreuung durch den anderen Personensorgeberechtigten nicht abgesichert werden kann.


Die schrittweise Öffnung der Schulen betrifft neben der 4. Klassenstufe an Grund- und Förderschulen auch die Schüler der 8. Klassenstufe im Hauptschulbildungsgang und der 9. Klassenstufe im Realschulbildungsgang der Oberschulen und der entsprechenden Förderschulen. Sie betrifft ferner an den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen die Klassenstufen 8 und H 9 und an den Gymnasien die Schüler der Jahrgangsstufe 11. An Beruflichen Gymnasien gilt dieses für die Jahrgangsstufe 12. Hinzukommen Schüler in beruflichen Bildungsgängen, die im nächsten Jahr ihre Prüfungen ablegen. Nähere Informationen dazu gibt es im SMK-Blog (www.bildung.sachsen.de/blog). Schulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung bleiben mit Rücksicht auf das Infektionsrisiko ihrer Schülerschaft weiterhin geschlossen. Für alle Schüler der nicht genannten Klassenstufen bleibt es in dieser Stufe der schrittweisen Schulöffnungen bei der häuslichen Lernzeit.


Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt hinsichtlich der Anspruchsberechtigung für die Notbetreuung am 4. Mai, hinsichtlich der erweiterten schulischen Unterrichtung am 6. Mai in Kraft. Die Allgemeinverfügung und eine aktualisierte Übersicht der Sektoren mit Anspruch auf Notbetreuung sowie das dazu auszufüllende Formblatt sind abrufbar unter: www.coronavirus.sachsen.de


Fragen der Bevölkerung werden beantwortet unter der Hotline 0800/1000214.

Ab 20. April 2020: Neue Corona-Schutz-Verordnung



Im Freistaat Sachsen gelten ab dem 20. April 2020 leicht gelockerte Beschränkungen im öffentlichen Leben. Das beschloss die Staatsregierung auf ihrer Kabinettssitzung am 17. April. Ziel der sächsischen Verordnung bleibt es, Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden, damit seine Ausbreitung zu bremsen und die Nachverfolgung von Infektionsketten zu ermöglichen. Dies soll die Gesundheit der Bevölkerung schützen, die Zahl der schweren Krankheitsverläufe beschränken und das Gesundheitssystem vor einer Überlastung bewahren.

Kontaktbeschränkung bleibt, Mund-Nasen-Bedeckungspflicht bei Einkauf und Fahrten mit Bus und Bahn

Auch künftig ist jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes), um die Ansteckung zu vermeiden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten.

Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften.

Ausgangsbeschränkungen fallen weg

Wesentliche Lockerungen der bisherigen Maßnahmen sind der Wegfall der Ausgangsbeschränkungen. Es ist künftig erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen. Der Aufenthalt ist außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des eigenen Hauses nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis des eigenen Hausstandes gestattet.

Um eine weiträumige Ausbreitung des Virus zu reduzieren, bleiben die Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen, Ausflüge und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Das gilt auch für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Wer darf öffnen?

Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Unabhängig von der Fläche zulässig ist die Öffnung von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen. Zudem können Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen mit bis zu 15 Besuchern stattfinden.

Was ist weiterhin untersagt? 

Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden. Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr. Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung.

Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen.

Die bestehenden Besuchsverbote für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen sowie stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe bleiben bis auf wenige Ausnahmen gültig.

Geltungsdauer

Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 3. Mai 2020.

Weitere Regelungen verlängert

Ebenfalls in seiner Sitzung vom 17. April 2020 hat das Kabinett beschlossen, die Geltungsdauer der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung sowie der Allgemeinverfügungen »Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen«, »Tagespflege (SGB XI)«, »Alten-, Pflegeheime, ambulante Wohngruppen, Wohngruppen für Menschen mit Behinderung«, »Werkstätten für Menschen mit Behinderung«, »Stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche« bis einschließlich 3. Mai 2020 zu verlängern. Die vorgenommenen Änderungen dienen lediglich der Anpassung an die geänderte Sächsische Corona-Schutz-Verordnung.

 https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html#a-6145 

04.04.2020 09:15 Uhr

Notfall-KiZ - Kinderzuschlag und Leistungen für Bildung und Teilhabe


Informationen zum Kinderzuschlag mit den Anpassungen an die Corona-Zeit

Der Kinderzuschlag unterstützt Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen. Den Antrag können Sie online stellen.

Der KiZ-Lotse:
Anspruch auf Kinderzuschlag ermitteln

Ob Sie Anspruch auf Kinderzuschlag (KiZ) haben, finden Sie mit dem „KiZ-Lotsen“ heraus.


Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus auch in Sachsen macht es erforderlich, dass öffentliche Leben einzuschränken. Wenn die Kontakte zwischen den Menschen reduziert werden, verringern sich auch die Ansteckungsmöglichkeiten. Deshalb wurden wichtige Maßnahmen bekanntgegeben.

Der Freistaat hat weitere umfangreiche Allgemeinverfügungen zum Schutz der Bevölkerung vor der Ausbreitung des COVID19-Virus erlassen. Wegen der Eilbedürftigkeit sind die Allgemeinverfügungen bereits seit heute Nacht, 21. März 2020, 0:00 Uhr, in Kraft. 


Ab heute gilt das KfW Sonderprogramm 2020. Anträge können ab sofort gestellt werden. 

Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen werden nochmals verbessert.
Eckdaten KfW Sonderprogramm:

 KfW-Sonderprogramm für junge und etablierte Unternehmen (zu beantragen bei den Hausbanken)


o Für kleine, mittelständische und große Unternehmen
o Wird umgesetzt durch die Unterprogramme KfW-Unternehmerkredit (037/047) und ERP-Gründerkredit - Universell (073/074/075/076)
o Nochmal verbesserte Risikoübernahme bei Krediten. Ganz wichtig, für KMUs können umfangreich die jetzt so wichtigen Betriebsmittel mit 90% Haftungsfreistellung (gegenüber Banken und Sparkassen) finanziert werden. Für größere Unternehmen mit 80% Haftungsfreistellung. Vor der Corona-Krise lagen die Haftungsfreistellungen bei max. 50%, bzw. gar keine für Betriebsmittel
o Zinsverbesserungen: zwischen 1% und 1,46% p.a. für kleine und mittlere Unternehmen, sowie zwischen 2% und 2,12% p.a. für größere Unterneh-men (bislang risikogerechtes Zinssystem nach Bonitäts-Besicherungsklassen)
o Extreme Verschlankung der Antragsprozesse: Für Kredite bis 3 Mio. Euro pro Unternehmen verzichtet die KfW auf eigene Risikoprüfung. Risikoprüfung erfolgt nur durch die Hausbank, um Prozesse zu beschleunigen. Kredite bis 10 Mio. EUR mit vereinfachter Prüfung, einzureichende Nachweise sehr einfach gehalten

 Konsortialfinanzierung:

o Wird umgesetzt durch das KfW Sonderprogramm „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“ (855).; individuelle Finanzierungsstrukturen
o Für Mittelständische und Großunternehmen
o KfW beteiligt sich an größeren Finanzierungen anderer Finanzierungspartner zu deren Konditionen.
o Die KfW übernimmt bis zu 80% der Risiken des Vorhabens, diese umfangreiche Risikoübernahmen erleichtert den Liquiditätszugang von Unternehmen.

Corona-Krise: Landratsamt schafft Möglichkeit für Kfz-Zulassung

Informationen Stand 25.03.2020

Die Kfz-Zulassungsbehörde des Landkreises Nordsachsen ist zwar für Privatpersonen geschlossen, ab heute (25.03.20) besteht aber für Zulassungsdienste, Gewerbetreibende und Autohäuser die Möglichkeit, Fahrzeuge innerhalb der bekannten Sprechzeiten anzumelden.

Voraussetzung ist eine telefonische Terminvereinbarung

  • für Delitzsch ausschließlich unter 03421/758-5143,
  • für Torgau ausschließlich unter 03421/758/5160,
  • für Oschatz ausschließlich unter 03421/758-5190.

Hintergrund für diese Regelung ist, dass die wenigen Mitarbeiter von Zulassungsdiensten, Gewerbetreibenden und Autohäusern eine große Zahl an Fahrzeugen zur gleichen Zeit anmelden können. Dadurch bleibt die Möglichkeit der Kfz-Zulassung grundsätzlich weiterhin bestehen, wobei sich das Infektionsrisiko durch deutlich weniger Kontakte reduziert.

Mit der seit Montag (23.03.20) geltenden Allgemeinverfügung des Freistaates ist das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt. Diese Beschränkung trägt dem Schutz der Bevölkerung Rechnung, da sie die Ansteckung einer größeren Anzahl von Menschen zumindest verzögern kann. „Bezogen auf die Zulassungsstelle sollten Privatpersonen daher zuallererst prüfen, ob ihr Anliegen sachlich oder zeitlich verschiebbar ist“, sagt Straßenverkehrsamtsleiter Klaus Huth. „Ansonsten sollten sie einen Zulassungsdienst nutzen. Die Autohäuser beraten dabei gern telefonisch.“

Von der Zulassungsbehörde des Landratsamtes nicht bearbeitet werden derzeit Ausfuhrkennzeichen, Kurzzeitkennzeichen, Leerbriefe und Tageszulassungen.




312 Menschen in Quarantäne – Gesundheitsamt nennt Regeln

Immer mehr Menschen werden zur Eindämmung der Corona-Pandemie in häusliche Quarantäne geschickt. Stand heute (24.03.20) sind davon in Nordsachsen 312 Personen betroffen. Dabei handelt es sich im Unterschied zur privaten Entscheidung für eine Isolation in den eigenen vier Wänden beziehungsweise zu den vom Freistaat erlassenen Ausgangsbeschränkungen um eine vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne. An diese müssen sich neben den tatsächlich Infizierten vor allem auch Kontaktpersonen und Ansteckungsverdächtige nach den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes halten. Die Betroffenen bekommen dazu per Einwurf-Einschreiben einen amtlichen Bescheid, in dem die Dauer der „häuslichen Absonderung“ (in der Regel zwei Wochen), die Gründe, Verhaltensregeln und Strafen bei Verstößen benannt sind.

Wem häusliche Quarantäne verordnet wurde, der muss zweimal täglich die Körpertemperatur messen, die Werte in einem Tagebuch vermerken und auf Krankheitssymptome – insbesondere Fieber und Atemprobleme – achten. Sollten diese auftreten, ist umgehend das Gesundheitsamt zu informieren. Außerdem sind die Namen aller Personen, mit denen unvermeidbar Kontakt bestand (inklusive Dauer), schriftlich zu dokumentieren. „Die Begegnungen innerhalb der häuslichen Gemeinschaft sollten möglichst minimiert werden“, empfiehlt Amtsarzt Klaus Wallmann. „Räumliche Trennung ist wichtig, ebenso die zeitlich versetzte Nutzung beispielsweise von Küche oder Bad. Und die Wohnung immer gut durchlüften!“

Mindestens einmal am Tag meldet sich das Gesundheitsamt telefonisch zur Kontrolle und Beratung. Am Ende der häuslichen Quarantäne steht außerdem der Rachenabstrich für den Labortest auf das Virus.

Bei ihren Anrufen haben die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes auch erfahren, dass die Nachbarschaftshilfe in Nordsachsen sehr ausgeprägt ist. „Keiner wird im Stich gelassen, sondern von anderen mitversorgt. Das ist erfreulich und auch risikolos: Einkäufe können nach Absprache einfach vor die Tür gelegt werden“, so Klaus Wallmann.

Zur Zwangsvollstreckung gezwungen war das Amt bislang nicht. Empfindliche Geldstrafen bis hin zur Androhung von Freiheitsstrafen sieht der Gesetzgeber bei Verstößen gegen den Vollzug des Infektionsschutzgesetzes vor. „Ich gehe davon aus, dass die Menschen in Nordsachsen verstanden haben, dass es hier um unser aller Wohl geht“, sagt Landrat Kai Emanuel (parteilos).

Vor einer Woche (17.03.20) waren im Landkreis Nordsachsen noch fünf bestätigte Corona-Infektionen zu verzeichnen, 46 Menschen befanden sich in Quarantäne. Inzwischen sind es 20 Fälle und 312 Quarantäne-Anordnungen. „Die Zahlen an sich mögen vergleichsweise gering wirken, das Tempo der Vervielfachung aber zwingt uns zu raschem und entschlossenem Handeln. Dazu gehören auch deutlich mehr Beprobungsstellen als bisher. Denn das ist der große Unterschied zu bisherigen Viren: Covid-19 breitet sich rasend schnell aus“, so der Landrat. „Dass 80 Prozent der Erkrankungen einen milden Verlauf nehmen und viele Menschen gar keine Symptome wahrnehmen werden, kann keine Beruhigung sein. Ebenso wenig, dass sich laut Virologen etwa zwei Drittel der Bevölkerung anstecken müssen, um eine ausreichende Immunsierung zu erreichen. Der Punkt ist: Wir müssen diesen Prozess deutlich verlangsamen, damit unsere Kliniken nicht an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, sondern alle Schwerkranken gleichermaßen qualifiziert behandeln können.“




23.03.16 uhr 

Wertstoffhöfe geschlossen – Müllabfuhr weiter planmäßig

 
 
Die Wertstoffhöfe im Landkreis Nordsachsen bleiben vorerst bis zum  5. April 2020 geschlossen. Grund dafür ist die seit heute (23.03.20) geltende Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wonach das Verlassen der eigenen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt ist. „Das Abgeben von Grünschnitt und Sperrmüll zählt nicht zu den triftigen Gründen“, sagt Landrat Kai Emanuel (parteilos). 
 
Deshalb sind die Wertstoffhöfe der Kreiswerke Delitzsch (KWD), der Abfall- und Entsorgungs-Gesellschaft des Landkreises Nordsachsen (ASG), von Remondis Eilenburg sowie der Abfallwirtschaft Torgau-Oschatz (A.TO) für Anlieferer von Abfällen aus privaten Haushalten geschlossen. Zudem haben die Entsorger ihre Sperrmüllsammlungen bis auf Weiteres eingestellt. 
 
Die Müllabfuhr aus den Haushalten läuft weiterhin planmäßig nach dem jeweils gültigen Abfallkalender. 





22.03.2020, 17:00 Uhr


Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) erlässt auf der Grundlage von § 28 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Verbindung mit § 54 IfSG sowie § 1 Abs. 2 Verordnung der Sächsischen Staatsregierung und des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Regelung der Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz und für die Kostenerstattung für Impfungen und andere Maßnahmen der Prophylaxe vom 9. Januar 2019, geändert durch die Verordnung vom 13. März 2020 folgende

Allgemeinverfügung

1. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund wird untersagt.

2. Triftige Gründe sind insbesondere:

2.1. die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,

2.2. Ausübung beruflicher Tätigkeiten (dies umfasst auch den Hin- und Rückweg zur jeweiligen Arbeitsstätte),

2.3. Hin- und Rückweg zur Kindernotbetreuung gemäß der Allgemeinverfügung des SMS bzgl. Kindertagesstätten und Schulen vom 18. März 2020 sowie zu Tagespflegeinrichtungen entsprechend der Allgemeinverfügung des SMS vom 20. März 2020 bzw. beruflich veranlassten Kinderersatzbetreuung,

2.4. Sicherstellung der Versorgungssicherheit der Bevölkerung, einschließlich Abhol- und Lieferdienste (auch im Rahmen von ehrenamtlicher Tätigkeit),

2.5. Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,

2.6. Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,

2.7. Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, (z.B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen und zwingend notwendige fachliche Beratungen sowie Blut- und Plasmaspenden), sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsfachberufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten auch in Alten- und Pflegeheimen) bzw. im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischenBetreuung,

2.8. Versorgungswege für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (Einzelhandel für Lebensmittel, Großhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfsmärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken, Sparkassen sowie Geldautomaten, Poststellen, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen),

2.9. die Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten und Notaren,

2.10. Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern sowie auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftige Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,

2.11. Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,

2.12. Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 15 Personen nicht überschreiten darf,

2.13. Sport und Bewegung an der frischen Luft im Umfeld des Wohnbereichs sowie Besuch des eigenen Kleingartens im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, allerdings ausschließlich alleine oder in Begleitung des Lebenspartners bzw. mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung größer als fünf Personen und

2.14. unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.

Im Falle einer Kontrolle durch die zum Vollzug dieser Verfügung betrauten Stellen sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Eine Glaubhaftmachung kann insbesondere durch Vorlage einer Arbeitgeberbescheinigung, eines Betriebs- oder Dienstausweises oder durch mitgeführte Personaldokumente erfolgen.

3. Untersagt wird der Besuch in Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, die im Anwendungsbereich des § 2 Sächsisches Betreuungs- und Wohnqualitätsgesetz erfasst sind, in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt

(Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 IfSG). Ausgenommen hiervon sind Besuche von engsten Angehörigen auf Geburts-, Kinder- und Palliativstationen sowie Hospize und Besuche zur Sterbebegleitung naher Angehöriger. Hierbei wird die Zahl der gleichzeitig anwesenden Angehörigen auf fünf Personen begrenzt. Auf die Verhaltensweisen zur Einhaltung der Hygiene ist durch die Leitung der vorgenannten Einrichtungen oder einer von ihr bestimmten Person in besonderem Maße hinzuweisen. Das Betreten der zuvor genannten Einrichtungen zu therapeutischen oder medizinischen Zwecken sowie zu nicht aufschiebbaren baulichen Maßnahmen am und im Gebäude gilt nicht als Besuch im Sinne dieser Regelung.

4. Im Übrigen ist jeder angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen zwei Personen einzuhalten.

5. Auf die Strafbarkeit einer Zuwiderhandlung gegen die Ziffern 1 und 3 dieser Verfügung gemäß § 75 Abs.1 Nr. 1 IfSG wird ausdrücklich hingewiesen.

6. Verschärfende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden im Zusammenhang mit der Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben unberührt.

7. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Abs. 3 in Verbindung mit § 16 Abs. 8 IfSG sofort vollziehbar.

8. Diese Allgemeinverfügung tritt am 23. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 5. April 2020, 24.00 Uhr, außer Kraft.

Allgemeinverfügung als Download





Freistaat untersagt Veranstaltungen und regelt, welche Geschäfte öffnen dürfen


18.03.2020

Soweit in der Allgemeinverfügung des Freistaates nichts anderes bestimmt ist, sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, bei denen es zu einer Begegnung von Menschen kommt, sowie Versammlungen unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden untersagt.

Grundsätzlich sind alle Geschäfte geschlossen. Ausnahmen gelten für den Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel.

Für diese Bereiche sind die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt.

Den genauen Wortlaut entnehmen Sie der hier verlinkten Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen anlässlich der Corona-Pandemie zum Veranstaltungsverbot und Geschäftsschließungen(PDF, 43 kB).

Die Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gilt ab 19.03.2020, vorerst bis 20.04.2020.

16.03.2020, 15:35 Uhr

Alle Schulen und Kitas ab Mittwoch geschlossen

Schließung bis 17. April: Notbetreuung für versorgungswichtige Berufsgruppen


Ab Mittwoch (18. März) werden alle Schulen und Kitas sowie die Kindertagespflege in Sachsen bis einschließlich der Osterferien (17. April) geschlossen. Hierzu ist eine Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Abstimmung mit dem Sächsischen Kultusministerium ergangen. Eine Notbetreuung an Kitas und Grundschulen wird gewährleistet. Um die Kontakte so begrenzt wie möglich zu halten, wird diese nur für einen eng begrenzten Personenkreis angeboten. Kultusminister Christian Piwarz warb um Verständnis. »Wir befinden uns in einer besonderen Zeit, die besondere Maßnahmen und Flexibilität abverlangt. Nur so können wir die schnelle Ausbreitung des Corona-Virus verhindern«. Eine Übersicht der Personenberechtigten für die Notbetreuung und das dazu auszufüllende Formblatt sind abrufbar unter: www.bildung.sachsen.de

Der Minister bittet alle Eltern, Kinder und Schüler umsichtig mit der Situation umzugehen. »Damit die Schließungen auch Wirkung zeigen, bitte ich darum, auf parallele Betreuungsstrukturen oder Freizeitaktivitäten mit größeren Kinderansammlungen zu verzichten. Bisher habe ich aber den Eindruck, dass alle Beteiligten verständnisvoll mit der Situation umgehen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Zusammenhalt, Unterstützung und Rücksichtnahme sind jetzt entscheidend.«

Gesundheitsministerin Petra Köpping erklärt: »Die Schließung von Schulen und Kitas auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes ist nötig, um die Ansteckungsmöglichkeiten weiter zu reduzieren. Auch wenn Kinder offensichtlich nicht so stark erkranken, sind sie doch Infektionsbrücken zu ihren Eltern und Freunden. Diese Brücken müssen wir abbrechen, um das Virus auszuhungern. Ich hoffe auf das Verständnis aller für diese Maßnahme.«

Für die Zeit der Schulschließungen wird den Schülern durch die Schulen Lernstoff bereitgestellt, damit die freie Zeit als Lernzeit genutzt werden kann. Der Minister dankte den Lehrern, die durch elektronischen oder analogen Wege mit ihren Schülern im Austausch bleiben.

Die Abiturprüfungen und Prüfungen an den Oberschulen sind nach derzeitigem Stand nicht in Gefahr. Die ersten Prüfungen beginnen erst nach Ostern.

Alle weiteren sich ergebenden Fragen werden zügig geklärt. Für Rückfragen aus der Bevölkerung schaltet das Kultusministerium eine Hotline unter der Nummer 0351-564 69999.

Die Verfügung im Detail ist abrufbar unter: www.bildung.sachsen.de

Weitere Informationen gibt es ebenfalls unter: www.bildung.sachsen.de

13.03.2020, 22:32 Uhr

Kabinett beschließt auf Sondersitzung weitere Maßnahmen gegen Ausbreitung des Corona-Virus

Das sächsische Kabinett hat in einer Sondersitzung am Freitagabend weitergehende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte den engen Schulterschluss mit der kommunalen Familie. »Es ist wichtig, dass wir gemeinsam handeln. Es ist deshalb gut, dass wir so eng zusammenarbeiten und es ein gemeinsames Verständnis gibt. Wir brauchen entschlossenes Handeln, aber genauso Ruhe und Besonnenheit.«

Die derzeit dynamische Entwicklung der Corona-Erkrankungen im Freistaat macht weitere Maßnahmen notwendig, die zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen können. Die Zahl der Infektionen wird auch in Sachsen vorhersehbar weiter ansteigen.

Ziel aller Maßnahmen ist es, einen sprunghaften Anstieg weiterer Infektionen zu vermeiden. Damit sollen die sächsischen Gesundheitseinrichtungen mehr Zeit erhalten, um die notwendigen Behandlungs- und Versorgungsmaßnahmen vorzubereiten.

Die Maßnahmen gewährleisten auch, dass das Personal von Krankenhäusern, Feuerwehren, Polizeidienststellen aber auch die wichtigen Versorgungseinrichtungen wie Energie, Wasser und Nahrungsmittel weiter arbeiten können.

Die Staatsregierung hat sich bei den Maßnahmen auf Kernbereiche des öffentlichen Lebens konzentriert.

Für öffentliche Schulen gilt ab Montag (16. März 2020) unterrichtsfreie Zeit. Schulen und Kitas bleiben vorerst geöffnet. Das Lehrpersonal ist anwesend, um die Betreuung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. In der unterrichtsfreien Zeit können Schülerinnen und Schüler jedoch zuhause bleiben. Eine Schulpflicht besteht nicht. Eine Entscheidung, ab wann Schulen und Kitas bis zum 17. April komplett geschlossen werden, wird im Laufe der kommenden Woche getroffen. Parallel wird eine Notbetreuung aufgebaut.

Das Ausbildungszentrum der sächsischen Verwaltung in Bobritzsch und die Fachhochschule Meißen stellen vorerst ihren Betrieb ein.

Staatliche Theater und Museen werden bis 19. April geschlossen. Die Staatsregierung empfiehlt den Kommunen, kommunale Einrichtungen wie Theater, Museen und Bäder ebenfalls zu schließen.

Empfohlen wurde den Kommunen außerdem, dass für Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 75 Personen eine Anzeigepflicht gelten soll. Weiterhin gilt ein generelles Veranstaltungsverbot für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.

Zum Schutz älterer und kranker Menschen sollen zudem Besuche in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen deutlich eingeschränkt werden.

Die Staatsregierung stimmt sich laufend mit der Rektorenkonferenz ab. Dabei geht es insbesondere um Maßnahmen, die den Studienbetrieb und den Beginn des neuen Semesters betreffen. Empfohlen wird, den Semesterstart auf einen einheitlichen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Information der Bevölkerung

Alle Informationen zu aktuellen Entwicklungen stehen auf der zentralen Internetseite unter https://www.sms.sachsen.de/coronavirus.html. Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen an das Bürger-Telefon des Sozialministeriums unter der 0351 564-55855 wenden.

Informationen für Unternehmen

Das Arbeits- und Wirtschaftsministerium hat auf seiner Internetseite www.smwa.sachsen.de einen umfangreichen Bereich mit Fragen und Antworten zur Corona-Krise eingerichtet. Dieser wird fortlaufend erweitert.

Mein Unternehmen ist mehr als ein Job. Darum ist mir wichtig, dass jedes neue Projekt auch zu mir und meinen Werten passt. Denn nur so kann ich die besten Ergebnisse erzielen.

13.03.2020 15:51 Uhr

Gesundheitsamt: Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten müssen anrufen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Nordsachsen weist nachdrücklich darauf hin, dass Rückkehrer aus den vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebieten unbedingt die Corona-Hotline anrufen sollen. Das gilt auch, wenn sie keinerlei Symptome aufweisen. Unter Telefon 03421-758 5555 und 03421-758 5556 sind Mitarbeiter des Gesundheitsamtes derzeit jeden Tag von 8 bis 16 Uhr erreichbar, auch am Wochenende.

Die Hotline soll dabei helfen, Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schnell zu identifizieren. Diese liegen dann vor, wenn jemand
- Kontakt mit einer nachweislich an Corona erkrankten Personen hatte oder
- aus einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet kommt.

Stand heute (13.03.20) sind das die internationalen Risikogebiete Italien und
Iran, in China die Provinz Hubei (inklusive Stadt Wuhan), in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang), in Frankreich die Region Grand Est mit Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne sowie das in Deutschland besonders betroffene Gebiet des Landkreises Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Auf den Webseiten des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales (SMS) und des Robert-Koch-Institutes (RKI) ist unter www.sms.sachsen.de und www.rki.de rund um die Uhr gesichertes Expertenwissen aus erster Hand abrufbar. Aktuelle Informationen zum Landkreis Nordsachsen sind unter www.landkreis-nordsachsen.de unter der Start-Rubrik „Infos zum Coronavirus“ erhältlich.

Corona Informationen vom Landkreis Nordsachsen!


Corona-Hotline wird erweitert, Busverkehr sichert Schülerbetreuung

 

 

Das Landratsamt Nordsachsen verstärkt seine Corona-Hotline. Ab Mittwoch (18.03.20) sind die beiden Rufnummern 03421-758 5555 und 03421-758 5556 täglich von 8 bis 18 Uhr erreichbar, auch am Wochenende. Die Hotline soll dringende Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schnell identifizieren helfen. Diese liegen vor, wenn jemand Kontakt mit einer nachweislich an Corona erkrankten Person hatte oder sich in einem vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat – auch wenn derjenige keine Symptome aufweist.

 

Im Landkreis Nordsachsen liegt die Zahl der Infizierten mit Stand heute (18.03.20 / 16.30 Uhr) weiterhin bei vier Personen - drei Männern und einer Frau. Insgesamt 40 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

 

Für die Umsetzung der ab Mittwoch (18.03.20) geltenden Allgemeinverfügung des Freistaates zur Schließung von Schulen und Kitas hält der Landkreis den Busverkehr zunächst komplett aufrecht. „Eltern, die in der sogenannten kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder zur Betreuung in die Schulen gelangen“, sagt Landrat Kai Emanuel (parteilos). „Erst wenn sich in den nächsten Tagen herausstellt, dass die Busse bei bestimmten Fahrten immer nur leer unterwegs sind, werden wir über eine Reduzierung nachdenken.“ Priorität habe, Menschenansammlungen zu verringern, um Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen. „Würden sich durch den Einsatz von weniger Bussen auf einmal die Fahrgäste drängen, dann wäre das völlig kontraproduktiv“, so Landrat Emanuel.

 

www.landkreis-nordsachsen.de/infos_zum_coronavirus